Das Abteil ist der Raum, der am Übergabetag vergessen wird
Die Wohnung ist geräumt, gefegt, die Fenster stehen offen, und dann fragt die Hausverwaltung nach dem Kellerabteil. Diese Reihenfolge erleben wir häufiger als jede andere. Der Keller ist in keinem Zimmerplan verzeichnet, und genau deshalb fällt er erst auf, wenn der Übergabetermin schon läuft.
Dasselbe gilt für den Dachboden. In älteren Mehrfamilienhäusern, auch in Lohhof und in den anderen Gemeindeteilen, ist jeder Wohnung eine Fläche unter dem Dach zugeordnet. Wer dort über Jahre Kisten abgestellt hat, erinnert sich daran zuletzt.
Weil beides nachträglich auffällt, bleibt oft wenig Zeit. Das macht die Frage nach dem Arbeitsfenster hier dringlicher als bei einer geplanten Wohnungsräumung: Wer am Freitagabend merkt, dass das Abteil noch voll ist, braucht ein Fenster am Wochenende.
Welches Fenster ein Abteil oder einen Dachboden trägt
Für ein Kellerabteil bis 8 m³ gilt eine Pauschale, und sie hat wie jede Zeile dieser Site drei Beträge. Im Tagfenster liegt sie bei ab 289 €, im Randfenster bei ab 319 €, im Wochenendfenster bei ab 349 €. Zwischen dem günstigen Werktagstermin und dem Samstag liegen damit 60 €.
Das ist die Zeile, nach der die meisten Abteile abgerechnet werden. Ein Abteil fasst selten mehr, und wo es doch mehr ist, rechnet der Kubikmeter weiter. Beides steht vor der Zusage im Angebot, damit niemand am Termin rät.
Braucht ein Raum mehr Hände als Ladefläche, rechnen wir nach Besetzung. Drei Kräfte ohne Wagen kosten im Tagfenster 66 € je Stunde, und die Mindestzeit beträgt dort 3 Stunden; ein solcher Einsatz beginnt also bei 198 €. Im Randfenster kostet dieselbe Besetzung 74 € je Stunde, bei einer Mindestzeit von 2 Stunden sind das 148 € zum Einstieg.
Dass die Mindestzeit im Randfenster kürzer ist, hat einen praktischen Grund: Ein Feierabendtermin braucht oft wirklich nur zwei Stunden. An- und Abfahrt fallen trotzdem gleich an, deshalb wird ein kurzer Einsatz am Abend nicht günstiger als einer am Vormittag.
Gitterwand, schmaler Gang, Klappleiter
Ein Kellerabteil ist kein Zimmer. Die Trennung ist oft eine Gitterwand, der Gang davor ist einen Meter breit, und das Licht geht nach zwei Minuten von allein aus. Jedes Stück muss einzeln heraus und dann die Treppe hoch, und am oberen Ende steht in vielen Häusern eine Tür, die nicht aufsteht.
Beim Dachboden kommt die Luke dazu. Wo eine Klappleiter statt einer Treppe hinaufführt, geht nichts Großes am Stück nach unten, und die Besetzung muss sich auf zwei Ebenen verteilen. Das ist der Fall, in dem drei Kräfte schneller fertig sind als zwei, obwohl die Stunde mehr kostet.
Beim Rundgang sehen wir uns deshalb den Weg an und nicht nur den Haufen. Zwei Meter Gang, eine Wendeltreppe und eine klemmende Kellertür sind der Unterschied zwischen zwei und vier Stunden, und dieser Unterschied steht im Angebot, bevor Sie zusagen.
Was wir uns auf dem Weg nach unten ansehen
- Breite des Gangs und der Abstand zwischen den Abteilen.
- Art der Trennung, also Gitter, Holzlattung oder gemauerte Wand.
- Treppe, Wendung und die Höhe der Türen auf dem Weg.
- Bei Dachböden die Luke, die Leiter und die Stehhöhe unter dem Dach.
- Der Platz vor dem Haus, auf dem der Wagen während der Arbeit steht.
Wenn das Haus mitredet
Eine Teilräumung findet in einem Haus statt, in dem andere Leute wohnen. Das Treppenhaus ist Fluchtweg und keine Abstellfläche, und die Hausordnung sagt dazu in fast jedem Haus dasselbe. Wir stapeln deshalb nichts im Gang zwischen und halten den Weg zum Ausgang während der ganzen Arbeit frei.
Praktisch heißt das: Es wird geladen, sobald etwas oben ist, und nicht erst, wenn alles oben ist. Das dauert ein wenig länger und ist der Grund, warum eine Kellerräumung mit Wagen vor der Tür schneller geht als eine ohne.
Wo ein Fahrstuhl im Haus ist, fragen wir vorher, ob er benutzt werden darf. Manche Hausordnungen schließen das aus, und das ist leichter vor dem Termin zu klären als mittendrinnen.